2020 - Hotel zu den zwei Welten

Schauspiel von Eric Emmanuel Schmitt

Aus dem Französischen von Annette und Paul Bäcker
An die Theatergruppe angepasst von Markus Peter

Regie: Markus Peter




Hotel zu den zwei Welten

Zum Stück

"Hotel zu den zwei Welten" ist für einmal keine Komödie, sondern ein Schauspiel - ein Stück, was alles hat, was ein gutes Stück mitbringen muss: Tiefgang, aber auch sehr viel Witz und eine wunderschöne Liebesgeschichte. Kurzum, ein Stück, dass sich nicht in eine Schublade einordnen lässt und allen beteiligten Schauspieler viel Raum für Interpretationen und schauspielerisches Erforschen zulässt.


Zum Inhalt

In einem Hotel zwischen Leben und Tod, in das die Seelen aller Komapatienten kommen, treffen sich im Verlaufe des Stückes Personen mit unterschiedlicher Herkunft und unterschiedlichen Meinungen. Im Hotel zu den zwei Welten sind die Hotelgäste von ihren physischen Schmerzen, die ihre Körper gerade erleiden, befreit und müssen so entweder auf den Erfolg der Ärzte oder deren Misserfolg warten. Je nachdem fahren die Gäste mit einem Aufzug, dem einzigen Ausgang des Hotels, entweder wieder zurück auf die Erde, zurück ins Leben, oder hoch in den Himmel, in den Tod.


Zur Produktion

Diese Produktion steht ganz im Zeichen der Vernetzung unterschiedlichster Kulturschaffenden auf einer Bühne. Nebst Amateurschauspielern werden Tänzer der Tanzschule TanzTheater Schaffhausen, ein Live-Musiker und acht Sänger des Chors ActiveVoices Schaffhausen auf der Bühne stehen. Ebenso begrüssen wir in diesem Jahr einen Schauspielschüler der Schauspielschule Stage Academy of Switzerland, um ihn bei der Ausbildung zum Schauspieler zu unterstützen.

An der Bühnenproduktion sind in diesem Jahr also 26 Personen direkt eingebunden:
(Regie inkl. Produktionsleitung, Souffleuse, 6 Schauspieler, 2 Tänzer, Chorleitung,
Chor mit 12 Personen, Choreographie Chor und Tanz, Ton- und Lichttechnik, Kostümleitung)

Der Vorstand übernimmt zusätzlich die Arbeiten: Medien, Bistro, Reservation.


Zur Regie

Für die Produktion «Hotel zu den zwei Welten» konnte sich Markus Peter ein weiteres Jahr als Regie begeistern. Er ist bestens vernetzt in der Theaterszene Ostschweiz (Vize-Präsident im VOV) und über die Kantonsgrenze hinaus bekannt. (Vorstandmitglied im ZSV). Er ist seit 2003 Theaterschaffender und hat in über 25 Produktionen mitgewirkt.


Auf der Bühne

Julien Der Lebensmüde Marco Graf
Laura Die Optimistin Shelly Düring
Dr. S… Die Betreuerin Brigitte Hohler
Wesen Die stumme Helferin Lara Frei
Radschapur Die Magierin Alexa Schudel
Delbec Der reiche Egoist Fritz Weilenmann
Marie Die müde Putzfrau Katja Ochsner
Tänzerin TanzTheater Schule Lara Frei
Chor Active Voices Leitung: Claudia Cantoni
Keyboard Mike Ighodaro Leitung: Claudia Cantoni

Hinter der Bühne

Regie: Markus Peter
Regieassistenz: Nathalie Blattner (Leitung Performance)
Produktionsleitung: Markus Peter
Probesouffleuse: Claudia Mäder
Kostüme: Maria Gavriilidi
Technik: Andreas Rüger / Remo Külling / Guido Lötscher
Bühnenbau: Adrian Trutmann und HelferInnen
Frisuren und Maske: Monika Schwyn / Leslie Widtmann / Sasha Wanner
Werbung: Shelly Düring
Flyer / Sponsoring: Alexa Schudel
Vorverkauf: Shelly Düring
Theaterbistro: Aline Külling und HelferInnen

Regie:

Markus Peter

Geleitet wird diese Produktion von unserem Vorstandsmitglied und erfahrener Regisseur Markus Peter. Er ist bestens vernetzt in der Theaterszene Ostschweiz (Vize-Präsident im VOV) und über die Kantonsgrenze hinaus bekannt. (Vorstandmitglied im ZSV). Er ist seit 2003 Theaterschaffender und hat in über 25 Produktionen mitgewirkt -als Schauspieler oder Regisseur. Auf kleinen und grossen Theaterbühnen oder auch an Freilichtspielen.

 

2012 wagte er erstmals den Sprung auf den Regiestuhl und inszenierte mit der Theatergruppe Osterfingen das Stück "drunter und drüber" von Arthur Brenner. 2014 führte sein Weg nach Schleitheim, wo er mit den Schauspielern das Stück "Bäckerei Dreifuss" ausarbeitete und zur Aufführung brachte. 2016 führte er im Wilchinger Theater Regie beim Stück "Hotel Mimosa". 2020 nun führt er bereits das dritte Mal Regie an seiner "Heimatbühne", in welchem er viele Jahre selbst spielte.

 

Er bietet sein Wissen an diversen Kursen und Workshops an und begleitet andere Regisseure/innen bei Ihrer Arbeit an deren Theaterproduktionen.

"Am faszinierendsten an der Regiearbeit für mich ist die intensive Auseinandersetzung mit einem Stück als Ganzes. Ich liebe es vor allem auch, mich an mir fremden Bühnen an einem neuen Stück heranzuarbeiten, mich mit den vorherrschenden Gegebenheiten  auseinanderzusetzen und alle Möglichkeiten, die mir die Örtlichkeiten und die Schauspieler zur Verfügung stellen, voll auszuschöpfen. Vor allem die Arbeit mit den Schauspielern macht enorm Freude. Diese an eine Rolle heranzuführen und sie darin zu unterstützen, diese Rollen zu fühlen und voll darin aufzugehen, das ist das höchste überhaupt."


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